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Wasser für den Kaiser27. Mai bis 11. Juli 2004 28 km östlich vom Zentrum Roms liegt unterhalb von Tivoli - dem antiken Tibur - die Villa Hadriana. Diese Anlage von ursprünglich gewaltigen Dimensionen diente Kaiser Hadrian, der zwischen 117 und 138 n. Chr. das Imperium regierte, als Residenz - mit weitläufig um Säulenhöfe und Gärten gruppierten Wohnräumen, Prunksälen, Säulenhallen, Thermen und Theatern. Neben den Thermen ist die Villa von zahlreichen weiteren wassertechnischen Einrichtungen wie Zierbecken, Brunnen- und Gartenanlagen oder Fischteichen und Latrinen geprägt. Woher aber das Wasser kam, das zum Betrieb dieser bislang nur wenig erforschten Anla-gen nötig war, wie es geleitet, genutzt und entsorgt wurde, ist bislang völlig ungeklärt. Im Rahmen eines interdiszipliären Forschungsprojekts, das Prof. Dr. H. Fahlbusch von der Fachhochschule Lübeck Fachbereich Bauwesen leitet, gehen Wissenschaftler aus mehreren Ländern dieser Frage nach. Die Ausstellung dokumentiert die ersten Ergebnisse der bereits durchgeführten Untersuchungskampagnen. |
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