Antikensammlung  
     
Plakat zur Ausstellung: Natura Lapidum
 

Natura Lapidum -

Arbeiten mit antiken Marmoren

Die Natur der Steine - "lapidum natura" - behandelt Plinius der Ältere (23 - 79 n. Chr.) im 36. Buch seiner Naturgeschichte. Dabei befaßt er sich jedoch weniger mit den geologischen Eigenschaften als vielmehr mit der Verwendung verschiedener Steinsorten zur Produktion von Skulpturen und zur Ausstattung von Architektur. In diesem Sinne läßt sich das Material als wichtige Eigenschaft von antiken Kunstwerken verstehen. Seine Erscheinung und dabei nicht zuletzt seine Farbigkeit fungierten ebenso sehr als Bedeutungsträger wie die häufig in den Vordergrund gestellten formalen Qualitäten von Skulpturen. Dieser "Natur der Steine" möchte die Ausstellung mit Themen wie "Steinbruch und Transport" sowie "Bearbeitung der Marmore" Rechnung tragen. Dabei sind mehrere, bislang in den Magazinen verborgene Originalskulpturen der Antikensammlung Berlin und der Niedersächsischen Staatsbibliothek Göttingen zu sehen. Als Kontrast dazu zeigt ein Skulpturenzyklus des Kieler Bildhauers Jo Kley aus der Sammlung Dr. Günther Schirm (Dortmund) eine aktuelle Interpretation antiker Materialien.



 
 
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