Sonderausstellung

Durch Sonderausstellungen werden bestimmte Forschungsbereiche der Klassischen Archäologie und in den eigenen Beständen nicht vertretene Gattungen einem breiteren Publikum vorgestellt.

Antike im Druck - zwischen Imagination und Empirie

Ausstellung in der Antikensammlung • Kunsthalle zu Kiel

06. April 2019 bis 07. Juli 2019

Eröffnung am 05. April 2019 um 19 Uhr

Zahlreiche frühneuzeitliche Künstler aus ganz Europa reisten nach Rom, um die Antiken zu studieren und sie zeichnerisch zu erfassen. Sie hoben besonders die Monumentalität der Bauwerke und Skulpturen hervor, die sie mittels variierender Perspektiven immer wieder neu inszenierten. In den teils dokumentarischen, teils auratisierenden Wiedergaben römischer Ruinen und antiker Fragmente manifestiert sich das ästhetische Bestreben, die Ewige Stadt als humanistischen Sehnsuchtsort in der Gegenwart des zeitgenössischen Betrachters zu verorten. Nicht zuletzt aufgrund der erstrebten bildlichen Suggestionskraft oszillieren die ausgestellten Werke programmatisch zwischen Imagination und Empirie.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Roms Antiken in der Druckgraphik des 16. bis 18. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung der Kunsthalle zu Kiel und aus den Sammlungen der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Exponate werden durch wichtige Leihgaben der Universitäten Göttingen und Würzburg sowie der Museumslandschaft Hessen Kassel ergänzt. Eingebunden in die Ausstellung vermitteln Gipsabgüsse und Korkmodelle die Dreidimensionalität der antiken Vorlagen. Die Ausstellung ist ursprünglich aus einem kooperativen Projekt des Institutes für Klassische Archäologie, des Kunsthistorischen Institutes sowie der Graphischen Sammlung der Eberhard Karls Universität Tübingen hervorgegangen und wird nun in modifizierter und erweiterter Form in Kiel gezeigt.

Ziel der Ausstellung ist es, in einer interdisziplinären Perspektive die unterschiedlichen Aneignungsprozesse sowie komplexen Transformationen antiker Skulptur und Architektur im Medium der Druckgraphik zum Vorschein zu bringen. Im Fokus steht die ästhetische Eigenleistung der Werke und nicht ihre Funktion als visuelle Quelle für die Erforschung der Antike.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Grafischen Sammlung der Kunsthalle zu Kiel, dem Institut für Klassische Archäologie, dem Kunsthistorischen Institut sowie der Graphischen Sammlung der Eberhard Karls Universität Tübingen, gefördert von den Freunden der Antike Kiel e.V.

Leitet Herunterladen der Datei einVeranstaltungsprogramm

Eintritt frei

Di – So 10 – 18 Uhr
Mi 10 – 20 Uhr

Düsternbrooker Weg 1, 24105 Kiel

Antikensammlung • Kunsthalle zu Kiel

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Düsternbrooker Weg 1
D 24105 Kiel

Telefon:
+49 (0) 431 880 5758 oder
+49 (0) 431 880 2053
+49 (0) 431 880 5756 (Aufsicht)

Telefax:
+49 (0) 431 880 7309

E-Mail: Opens window for sending emailantikenslg(at)klassarch.uni-kiel(dot)de

Öffnungszeiten:
Di - So 10.00 bis 18.00 Uhr
Mi bis 20.00 Uhr

3.Okt., 24. & 31. Dez., 1. Jan. geschlossen

Der Eintritt ist frei

CAU
Kunsthalle zu Kiel
Museen am Meer

Datenbank der unteritalischen Vasen und Gipsabgüsse: Öffnet externen Link in neuem FensterdigiCULT - Museen Nord

Link zum Digitalen Münzkabinett: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ikmk.uni-kiel.de